Das Klima auf Mallorca

Das subtropische Mittelmeerklima auf Mallorca sorgt für trockene und heisse Sommer und für feuchte, aber milde Winter. Einen Winter, wie man ihn von Deutschland kennt, gibt es auf Mallorca nicht. Von November bis Januar kann es 18 Grad warm sein, aber durchaus auch 5 Grad kalt werden, in der Nacht sinkt das Thermometer manchmal auch auf 0 Grad ab, und in den Bergen der Tramuntana fällt etwas Schnee. Aber der Rest der Insel bleibt von der weissen Pracht verschont und Dauerfrost ist unbekannt. Spätestens Ende Januar/Anfang Februar beginnt dann schon - eingeleitet von der faszinierenden Blüte der Mandelbäume - der mild-warme Frühling mit Tagestemperaturen bis 23 Grad.

Temperaturdiagramm

Im September sinken die Temperaturen und bei 20 Grad kann man einen milden Herbst geniessen. Wasser ist auf Mallorca knapp, denn Regenfälle sind selten. Ab und zu gibt es - vor allem im Frühjahr und Herbst - starke Gewitter, aber die Böden sind so trocken, dass sie das Wasser oft nicht aufnehmen und speichern können. Schlechtwetterfronten bzw. der Regen und der heftige Wind bringende Nordwind treffen vorrangig auf den Nordwesten und werden von der Serra de Tramuntana aufgehalten. Der Rest der Insel ist daher geschützt. Die Statistik verzeichnet das vierfache an Regen im Jahresdurchschnitt für den Nordwesten der Insel im Gegensatz zum Süden und Osten.