Anreise nach Mallorca

Die sicherlich beste und schnellste Möglichkeit nach Mallorca zu kommen ist natürlich per Flugzeug. Von vielen deutschen und auch österreichischen sowie schweizerischen Städten gibt es eine Vielzahl von Direktflügen nach Mallorca. Die durchschnittliche Flugzeit beträgt zwischen zwei und vier Stunden. Die wichtigsten Reiseveranstalter, die Mallorca im Angebot haben sind LTU, Hapag Lloyd, Air Berlin, Aero Lloyd, Condor sowie die spanische Fluggesellschaft Iberia.

Mallorca's Flughafen Son Sant Joan    Der Flughafen von Palma de Mallorca

Der Flughafen Son Sant Joan liegt ca. 9 km südöstlich von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca und wurde in den letzten Jahren umfangreich ausgebaut, vergrössert und modernisiert. Es gibt am Flughafen neben den Touristeninformationen, auch eine Post, eine Bank, Bars und Restaurants. Hier findet man auch die Büros und Fuhrparks der Autoverleiher, denn der Flughafen verfügt über grosse Parkhäuser und Parkplatzareale. Vor dem Hauptausgang warten die Busse der Reiseveranstalter.

Eine weitere Möglichkeit nach Mallorca zu gelangen ist die mit dem Schiff. Im Jahre 1837 verliess das erste Passagierdampfschiff den Hafen von Barcelona, um fortan regelmässig zwischen dem Festland und Palma zu pendeln. Die grösste Schiffsgesellschaft ist die Transmediterránea, die z.B. Fähren von Barcelona, Valencia und Alicante einsetzt und die auch zwischen den balearischen Inseln verkehren. Eine Fährverbindung gibt es ausserdem von Sete in Südfrankreich und eine von Genua in Italien. Auf den Schiffen ist die Mitnahme von Autos möglich. Es gibt auch eine Schnellverbindung zwischen Tarragona und Palma. Das neueste Schiff der Transmediteránea, die Almudaina, braucht für diese Strecke 3 Stunden und 45 Minuten gegenüber bis zu 8 Stunden mit dem normalen Fährverkehr.

Die Windmühlen von Sant Jordi Die Mühlen in der weiten Ebene von Sant Jordi sind der erste Gruss an den Ankömmling aus Europas Norden. Und der letzte, wenn er - erholt und gebräunt - Abschied nimmt und wieder in die Ferne fliegt. So bleiben sie in seiner Erinnerung wie die sonnenüberfluteten Strände und das Meer, wie die grossartige Westküstenstraße, die romantischen Buchten, die Inselhauptstadt Palma. Früher haben die Mühlen die Fruchtbarkeit des Tals begründet, indem sie das tiefliegende Grundwasser mit Windkraft in die oberirdischen Becken schöpfen. Als der elektrische Funke auf Mallorca übersprang, kamen sie aus der Mode und manche verfiel. Doch heute besinnt man sich wieder des alten Erbes. Man repariert die Mühlen und streicht sie an. Ein Wettbewerb um die schönste Mühle hat begonnen. Und so erblicken sie heute schon wieder vereinzelte Windräder, die ihnen freudig entgegendrehen oder lange nachwinken. Je nachdem.